2000er Jahre: Franchises und Mega-Blockbuster

Die „Big Six“

Die Big Six kontrollierten in diesem Jahrzehnt zwischen 80 und 90 % des amerikanischen Filmmarkts.

Warner: Event-Movies und Franchises

Time Warner perfektionierte in den 2000er Jahren das Konzept des Event-Movies vor allem mit den Frainchises Herr der Ringe, Harry Potter und der The Dark Knight-Trilogie. Außerdem setzten sie sehr auf erfolgreiche Regisseure und produzierten so mit Christopher Nolan z. B. noch „Inception“, mit Clint Eastwood z. B. „Million Dollar Baby“ und mit Martin Scorsese z. B. „The Departed“. 2008 wurde New Line Cinema Teil von Time Warner.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=uV34o-14kJo

Quelle: YouTube Kanal von TrailerTracker

Disney: Erfolg mit Animationsfilmen

Da die Zeichentrickfilme von Walt Disney Productions, Ltd. in den 2000er Jahren etwas schwächelten, kauften sie 2006 Pixar, mit denen sie erfolgreiche Animationsfilme wie „Die Monster AG“ und „Findet Nemo“ produzierten. Ein weiterer großer Erfolg wurde die Fluch der Karibik-Reihe. Auf dem Disney Channel hatten sie außerdem Erfolg mit Filmen und Serien wie z. B. „High School Musical“ und „Hannah Montana“. 2009 kauften sie außerdem die Marvel Studios auf. Ihr Label Touchstone Pictures lebte in diesem Jahrzehnt vor allem von der Zusammenarbeit mit Jerry Bruckheimer, aus der Filme entstanden wie z. B. „Pearl Harbor“. Außerdem hatten sie noch Erfolge mit Filmen wie z. B. „Signs – Zeichen“ und „The Prestige“. Ihr Label Hollywood Pictures war in diesem Jahrzehnt nicht mehr wirklich erfolgreich, wurde sogar immer mehr zu einer Belastung und deswegen 2007 eingestellt. Das Label Miramax hatte in diesem Jahrzehnt Erfolge mit Filmen wie z. B. „Gangs of New York“, „No Country for Old Men“, „There Will Be Blood“ und den Fortsetzungen der Scream-Reihe. 2005 verließen die Weinstein-Brüder Miramax und gründeten The Weinstein Company.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=SPHfeNgogVs

Quelle: YouTube Kanal von Pixar

Paramount: Blockbuster-Franchises und Independent-Filme

Paramount Pictures. Inc. setzte in den 2000er Jahren auf moderne Blockbuster-Franchises wie z. B. Transformers sowie Star Trek und vertrieb z. B. die ersten Filme des MCU, wie z. B. „Iron Man“. Sie hatten aber auch mit Independent-Filmen, wie „Paranormal Activity“ Erfolg. 2005 kauften sie DreamWorks SKG auf.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=kY2OOPGKr68

Quelle: YouTube Kanal von KinoCheck Heimkino

Universal: Franchises, Blockbuster und Kömödien

Universal Pictures hatte in den 2000er Jahren Erfolg mit Franchises wie The Fast and the Furious- und die Bourne-Filmreihe. Außerdem waren sie mit Komödien wie z. B. „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ und „Beim ersten Mal“ sowie Musicalverfilmungen wie „Mama Mia!“ erfolgreich. Weitere erfolgreiche Filme waren z. B. „Gladiator“ und „A Beautiful Mind“.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=bOcBtvKF4MY

Quelle: YouTube Kanal von KinoCheck Heimkino

20th Century: Franchises und die 3-D-Revolution

20th Century Fox hatte in den 2000er Jahren besonders mit der Ice-Age-, der Star Wars-Prequel- und der X-Men-Filmreihe sowie dem Film „Fantastic Four“ Erfolg. Den größten Erfolg hatten sie jedoch Ende des Jahrzehnts mit dem 3-D-Film „Avatar“.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=EYHuoBjmQQg

Quelle: YouTube Kanal von KinoCheck Heimkino

Sony: Franchises, Buchverfilmungen und Kömödien

Sony Pictures Entertainment hatte in den 2000er Jahren vor allem mit der Spider-Man-Trilogie Erfolg. 2005 kauften sie, u. a. Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) auf und sicherten sich so z. B. den Vertrieb der James Bond-Filmreihe. Unter dem neuen Dach entstanden dann die Bond-Filme mit Daniel Craig. Ein weiterer Erfolg war die Buchverfilmung „The Da Vince Code – Sakrileg“. Außerdem waren sie mit Komödien wie „Hitch – Der Date Doktor“ und „50 erste Dates“ erfolgreich.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=t06RUxPbp_c

Quelle: YouTube Kanal von Sony Pictures Entertainment

Die Mini-Majors und Independent-Studios

Independent-Kino

Actors Studio

Die Actors Studio „produzierten“ in den 2000er Jahren quasi wie am Fließband Oscar-Gewinner. Mitglieder zu dieser Zeit waren z. B.: Al Pacino, Harvey Keitel, Heath Ledger, James Franco, Bradley Cooper, Dustin Hoffman, Meryl Streep, Robert De Niro, Jack Nicholson, Sean Penn, Christopher Walken, Daniel Day-Lewis, Julianne Moore, Michelle Williams, Gene Hackman, Steve Buscemi, Willem Dafoe, Frances McDormand, Edward Norton, Mark Ruffalo, Philip Seymoure Hoffman, Holly Hunter, Marisa Tomei, Jane Fonda, Jessica Chastain, Selma Hayek, Penélope Cruz, Sigourney Weaver, Laura Dern, Whoopi Goldberg und Julia Roberts.

Motion Capture

Das „Motion Capture“ Verfahren ermöglichte ganz neue Möglichkeiten. Schauspieler hatten nun die Möglichkeit animierte Charaktere zu spielen, da ihre Bewegungen und ihre Gesichtsmimik auf den Computer übertragen werden konnten. Das Paradebeispiel hierfür dürfte Andy Serkis sein, der so beispielsweise Gollum zum Leben erweckte.

Gleichberechtigung afromerikanischer Schauspieler

2002 war unter dem Aspekt der Gleichberechtigung von afroamerikanischen Schauspielern ein besonderes Jahr, da zum ersten Mal in der Geschichte Afroamerikaner beide Oscars® für die besten Hauptdarsteller gewannen: Denzel Washington für „Training Day“ und Halle Berry für „Monster’s Ball“.

Europäische Studios in den 2000er Jahren

Filmmusikkomponisten aus dieser Zeit (Auswahl):

  • Danny Elfman (z. B. Planet of the Apes, Spider-Man, Hulk, Milk)
  • James Newton Howard (z. B. Batman Begins, The Dark Knight, Blood Diamond)
  • Howard Shore (z. B. The Lord of the Rings, Gangs of New York)
  • Marco Beltrami (z. B. Wes Cravens Dracula, Hellboy, The Hurt Locker)
  • Mychael Dann (z. B. Capote, Little Miss Sunshine)
  • Dario Marianelli (z. B. Pride & Prejudice, V for Vendetta)

Quelle: Dokumentation „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“, USA 2019, (produziert u.a. von Tom Hanks für CNN)

Filme der 2000er Jahre: