1990er Jahre: Übergang vom analogen zum digitalen Zeitalter

In dieser Zeit haben sich auch die Computer- bzw. Digitaleffekte sehr weiterentwickelt, was wahrscheinlich damals besonders den Film „Matrix“ aus dem Jahre 1999 so beeindruckend machte. Auch für das Sounddesign war die Verwendung von Computern ein riesiger Vorteil, da man nun nicht mehr reale Bänder verwenden musste, sondern die Tonspuren digital verarbeiten konnte und auch die Möglichkeit hatte alle Tonspuren unkompliziert gleichzeitig anhören zu können.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=D4eJx-0g3Do

Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros.

Die „Big Six“

Die Mini-Majors und Independent-Studios

Der Aufstieg des Independent-Kinos

Das Sundance Film Festival

Da viele aus der Filmbranche den Fokus wieder mehr auf die Filme selbst lenken wollten und unabhängige Filmemacher fördern, entstand 1991 das „Sundance Film Festival“. Viele Filmemacher, wie beispielsweise Robert Rodriguez, Quentin Tarantino sowie die Coen-Brüder und auch Filme, wie beispielsweise „Saw“, „Blair Witch Project“, „Donnie Darko“ und „Little Miss Sunshine“ verdanken diesem Festival ihren Durchbruch.

DAS Filmjahr 1999

1999 wird gerne als DAS große Filmjahr bezeichnet, weil in diesem Jahr so viele gute Filme herauskamen, neben „Philadelphia“ und „Matrix“ beispielsweise auch noch „Notting Hill“, „Magnolia“, „The Sixth Sense“, „American Beauty“ und „Fight Club“.

Actors Studio

Eine Mitgliedschaft im Actors Studio kam in den 1990er Jahren einem Ritterschlag gleich. Zu den Mitgliedern in diesem Jahrzehnt gehörten u. a. Al Pacino, Harvey Keitel, Paul Newman, Robert De Niro, Dustin Hoffman, Sean Penn, Christopher Walken, Edward Norton, Kevin Spacey, Meryl Streep, Frances McDormand, Holly Hunter, Sally Field, Julia Roberts, Marisa Tomei und Uma Thurman.

Regisseurinnen

In den 90er Jahren gab es auch mehr Filme von Regisseurinnen, wie beispielsweise 1990 „Boys don’t cry“ von Kimberly Peirce, 1991 „The Piano (Das Piano)“ von Jane Campion sowie „Point Break (Gefährliche Brandung)“ von Kathryn Bigelow, 1993 „Sleepless in Seattle (Schlaflos in Seattle“ von Nora Ephron und 1999 „The Virgin Suicides“ von Sofia Coppola.

Europäische Studios in den 1990er Jahren

Filmmusikkomponisten aus dieser Zeit (Auswahl):

  • Jerry Goldsmith (z. B. Basic Instinct, Der 1. Ritter, L. A. Confidential, Air Force One, Mulan, Die Mumie)
  • James Horner (Jumanji, Apollo 13, Braveheart, Titanic, Deep Impact)
  • Randy Newman (z. B. Toy Story)
  • Hans Zimmer (z. B. Thelma & Louise, Der König der Löwen, The Rock- Fels der Entscheidung)
  • Trevor Rabin (z. B. Con Air, Aarmageddon)
  • David Arnold (z. B. Independence Day, die James Bond Filme dieser Zeit, Godzilla)
  • Thomas Newman (z. B. The Shawshank Redemption, American Beauty, The Green Mile)

Quellen:

  • Dokumentation „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“, USA 2019, (produziert u.a. von Tom Hanks für CNN)
  • Dokumentation „Making Waves: The Art of Cinematic Sound“, USA 2019, (produziert für arte)

Filme der 90er Jahre: