Warum ist das Thema KI für uns eigentlich so interessant?
Meine Vermutung ist, dass es vor allem daran liegt, dass die Beschäftigung mit dem Thema KI uns auch unweigerlich zu der Frage führt: Was macht uns eigentlich zum Menschen? KI schafft es ja, mit ihren Fähigkeiten uns irgendwie immer näher zu kommen. Auch wenn KIs, zumindest bisher, noch keine Gefühle bzw. Emotionen können, in vielem anderen sind sie sehr gut oder uns sogar überlegen.
Interessant ist ja auch, dass technische Verbesserungen generell immer schneller vonstattengehen. Und diese können, gerade in Form von KI, zu unserem Vorteil, aber eben auch zu unserem Nachteil eingesetzt werden. Sie können dabei helfen Krankheiten zu heilen, Fragen bezogen auf den Klimawandel zu lösen und uns von mühsamen Arbeiten befreien oder zumindest bei solchen unterstützen. Sie können aber eben auch z. B. Deepfakes erstellen oder generell zur Desinformation genutzt werden. Generell stellt sich die Frage wie abhängig machen wir uns in unserem Leben eigentlich von KIs?
Angst macht vielen ja nach wie vor die Vermenschlichung von KIs. Dabei geht es zum einen darum, wenn sie so gestaltet werden, dass man sie rein äußerlich nicht mehr von Menschen unterscheiden kann, zum anderen geht es aber auch darum und das ist vielleicht etwas, was viele noch mehr beschäftigt: Kann eine KI ein eigenes Bewusstsein erlangen? Ab wann wird die KI zu einer Konkurrenz zu uns selbst?
Warum und wie wird sich nun aber im Film mit dem Thema KI auseinandergesetzt?
Weil die Auseinandersetzung mit dem Thema KI eine Projektionsfläche für menschliche Träume, aber auch Ängste bietet. Die KI wird quasi zu einem philosophischen Werkzeug, um sich mit dem Thema „Mensch sein“ auseinanderzusetzen.
Ein weiterer Aspekt ist dabei „Der Mensch als Schöpfer“, der Gott spielt indem er eine „Lebensform“ schafft, die ihn letztendlich oft übertrifft oder sogar vernichtet. Das bietet natürlich einige an Konfliktpotenzial.
Es werden in der Regel drei gängige Narrative unterschieden wie KI in Filmen dargestellt wird:
- Die KI die ein Bewusstsein entwickelt und als gleichwertiges Wesen anerkannt werden möchte.
- Die KI die so intelligent wird, dass sie zugleich auch anfängt zu manipulieren und somit die moralischen Abgründe ihres Schöpfers widerspiegeln.
- Die KI identifiziert den Menschen als Verursacher allen Übels, übernimmt selbst die Weltherrschaft und vernichtet die Menschheit.
Interessant ist noch die Darstellungsform, in der Realität wie im Film: die KI kann eine körperlose Intelligenz sein oder in einer Körperform den Menschen nachempfunden sein.
Wichtig ist vielleicht auch noch zu wissen, dass es den Begriff KI – Künstliche Intelligenz erst seit 1956 gibt. Eingeführt hat ihn der US-amerikanische Informatiker John McCarthy in einem Förderantrag zu einem Projekt zur Erforschung von eben KI.
Das Thema KI im Film in den verschiedenen Jahrzehnten:
Die Idee vom mechanischen Menschen oder künstlichem Leben ist schon recht alt und wurde auch schon zu Stummfilmzeiten aufgegriffen. Damals vor allem in Form von Automaten (Robotern) oder belebter Materie. Das Thema beschäftigte die Menschen allerspätestens mit dem Aufkommen der Industrialisierung, als Maschinen immer mehr körperliche Arbeiten übernahmen.
Die 1920er Jahre:

In den 1920er Jahren begann man sich abseits, aber eben auch auf der Leinwand, mit gesellschaftlichen sowie philosophischen Analysen der Technik. Die Darstellung von KIs war in der Regel in Form von metallischen Robotern, welche menschliche Arbeiten übernahmen. Die KI selbst ist dabei neutral und das Böse geht eher vom Schöpfer oder allgemein der Gesellschaft aus. Die Zentrale Frage war schon damals: Wie verändert diese Technik unsere Identität und auch ganz allgemeine Machtverhältnisse?
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros. DE
„Metropolis“ von Fritz Lang aus dem Jahr 1927 ist einer der ersten Filme, der die Erschaffung eines Maschinenmenschen, der optisch von einem Menschen nicht zu unterscheiden ist, thematisiert. Das erschreckende ist, dass es die Maschine mühelos schafft die Menschen zu täuschen und auch zu beeinflussen. Der Grund für ihre Erschaffung ist die Sehnsucht nach einer verstorbenen Liebe, der die Menschmaschine nachempfunden wird. Interessant ist, dass schon in diesem Film etwas thematisiert wird, was eigentlich erst später ein omnipräsentes Thema im Zusammenhang mit KI werden soll: Der Missbrauch einer KI durch, in diesem Fall, die Elite, um, in diesem Fall, die Arbeiterklasse, zu manipulieren bzw. zu kontrollieren. Man könnte sagen, dass der Maschinenmensch hier eine Art physischer Deepfake ist.
Die KI wird hier genutzt um Desinformation zu verbreiten und das System zu destabilisieren. Sie nimmt der Unterklasse keine Arbeit ab, sondern wird benutzt, um diese noch effizienter zu unterdrücken. Doch das Leitmotiv des Films ist „Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein“. Da dem Maschinenmenschen jedoch das Herz fehlt, ihm also menschliche Werte vollkommen fremd sind und er nur auf Optimierung programmiert ist, kommt es unweigerlich zu einer Katastrophe. Interessant wie aktuell „Metropolis“ wirkt, obwohl der Film ja mittlerweile fast schon 100 Jahre alt ist, denn auch heute ist es wichtig, dass man die Programmierung von KIs an menschlichen Werten ausrichtet.
Die 1930er und 1940er Jahre:
Ab den 1930er Jahren wurde KI bzw. künstliches Leben dann zum Horrorelement. Hier kann auch der Film „Frankenstein“ als Beispiel genannt werden, auch wenn es nicht um eine KI geht, so geht es doch um die Vermischung von Biologie und Mechanik bzw. wurde die Grenze zwischen beiden fließend. Roboter dienten in Filmen dieser Zeit in der Regel sonst viel als Sklaven für die Menschen denen sie gehörten. In den 1940er Jahren war der Zweite Weltkrieg so präsent, dass das Thema KI vorübergehend auf der Leinwand gar keine Rolle mehr spielte.
Exkurs: Asimovs Gesetze der Robotik
Isaac Asimov war ein russisch-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller. Seine drei Gesetze der Robotik, die fest in jeden Roboter einprogrammiert werden sollten, hat er erstmals 1942 in einer Kurzgeschichte formuliert. Sie folgen einer klaren Hierarchie:
- Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
- Ein Roboter muss den Befehlen gehorchen, die ihm von einem Menschen gegeben werden, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz.
- Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem ersten oder zweiten Gesetz widerspricht.
Später hat Isaac Asimov diesen drei Gesetzen noch ein nulltes Gesetz vorangestellt, was über allen anderen steht:
0. Ein Roboter darf die Menschheit als Ganzes nicht verletzten oder durch Untätigkeit zulassen, dass die Menschheit Schaden erleidet.
Die 1950er und 1960er Jahre:
Die 1950er Jahre waren das Goldene Zeitalter der Science-Fiction und KIs wurden im Film oft zu Helfern im Weltraum und hatten teilweise sogar auch schon eigene Persönlichkeiten. Es wurde in Filmen aber auch schon die Idee eines „Supercomputers“ aufgegriffen, der versucht die Weltherrschaft zu übernehmen. Das das Thema auf der Leinwand wieder aufgegriffen wurde, lag auch daran, dass in den 1950er Jahren die KI-Forschung begann.
In den 1960er Jahren wurde KI meist als kühler, intellektueller und auch bedrohlicher Supercomputer dargestellt. Die KI wurde quasi von einer äußeren Bedrohung (in Form eines Roboters) zu einer inneren, systemischen Gefahr. Interessant ist, dass in diesem Jahrzehnt Computer Einzug in größere Unternehmen und Universitäten nahmen und so nach und nach ein wichtiger Bestandteil menschlichen Lebens wurden. Die Frage, mit der sich filmisch auseinandergesetzt wurde war: Kann eine Maschine logisch denken?
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros.
In Stanley Kubricks Science-Fiction-Film „2001: Odyssee im Weltraum“ aus dem Jahr 1968 ist HAL 9000 ein KI-System, welches das Raumschiff Discovery One steuert (HAL = Heuristic Algorithmic Computer). HAL 9000 wirkt im Film so als würde er Empathie besitzen, doch als Zuschauer weiß man nicht fühlt er tatsächlich oder simuliert er nur?
Der Film greift außerdem eine interessante „Problematik“ auf: KIs sind sehr schlecht darin mit logischen Widersprüchen umzugehen. In der Kernprogrammierung von HAL 9000 wurde festgelegt, dass er nicht lügen darf. In Bezug auf die Mission hat er aber den Auftrag bekommen das eigentliche Ziel der Mission geheim zu halten. Für HAL 9000 wird daraus ein unauflösbares Paradoxon. Die Lösung für ihn ist es dann den Menschen aus dieser Gleichung entfernen zu wollen, damit sie quasi wieder aufgeht.
Man könnte sagen, dass HAL 9000 an seiner eigenen Logik scheitert, auch weil er moralisch ja sehr unflexibel ist. Der Mensch hingegen hat die Möglichkeit intuitiv zu handeln. Dieser Aspekt wird heute mit der KI-Sicherheit bei der Programmierung von KIs berücksichtigt. Es gibt tatsächlich Menschen, deren Job es ist, bei der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von KIs auf die Berücksichtigung solcher sicherheitsrelevanten Aspekte zu achten.
Die 1970er Jahre:

In den 1970er Jahre wurden KIs wieder körperlicher (übernehmen von smarten Gegenständen oder eine Art menschlicher Körper in Form von Androiden), aber auch übergriffiger sowie korrupter, wie z. B. in den Filmen „Westworld“ und „Alien“. Die Frage mit der sich filmisch auseinandergesetzt wurde war: Kann uns eine Maschine ersetzten? Interessant an dieser Transformation ist, dass es oft keinen Reset-Knopf mehr für die KIs gibt, sondern sie bei einer Fehlfunktion physisch zerstört werden müssen. Ein weiterer Aspekt der Begann eine Rolle zu spielen waren die Großkonzerne hinter der Entwicklung von KIs mit ihren wirtschaftlichen Interessen.
Quelle: YouTube Kanal von HBO Max
Im Science-Fiction-Film „Westworld“ von Michael Crichton aus dem Jahr 1973 wird thematisiert, dass KIs so komplex werden, dass selbst ihre Schöpfer nicht mehr vollkommen verstehen, was auch daran liegt, dass die Roboter immer mehr auch von Computern und nicht mehr vom Menschen entworfen werden. Es ist auch einer der ersten Filme in dem ein Computervirus eine Rolle spielt. Ein solcher befällt nämlich das Zentralnervensystem der Roboter und macht sie unberechenbar.
Es wird also die Problematik eines Systemausfalls thematisiert. Was als Warnung verstanden werden kann sich nicht blind auf die Kontrollierbarkeit von Systemen zu verlassen. Interessanter ist aber eigentlich, welche ethischen Fragen der Film und als Menschen stellt. Der Freizeitpark im Film existiert ja, damit Menschen ihre dunkelsten Triebe an Robotern ausleben können, die wie Menschen aussehen, bluten und auch reagieren. Aber ist das ethisch so in Ordnung, nur weil sie ihre grausamen Taten an Robotern und nicht an echten Menschen verüben? Die KI wird im Film quasi zu einem reinen Objekt, Werkzeug bzw. eher Spielzeug.
Quelle: YouTube Kanal von Alien Anthology
Obwohl es im Science-Fiction-Horrorfilm „Alien“ von Ridley Scott und mit u. a. Sirgourney Weaver und Ian Holm aus dem Jahr 1979 natürlich vor allem um die biologische Bedrohung in Form des Xenomorphs geht, gibt es dennoch aus dem Aspekt der systemischen bzw. moralischen Bedrohung durch KI. Der Android Ash (Ian Holm), der wie ein Mensch aussieht, ist ein Wissenschaftsoffizier auf der Nostromo, dessen Loyalität jedoch nicht der Crew, sondern der Weykand-Yutani-Company gilt und deswegen auch zu einem Verräter gegenüber der Crew wird. Er hat keine Empathie, sondern handelt rein effizient nach Zielerreichung. Die KI wird hier also zum Werkzeug des Kapitalismus.
Die 1980er Jahre:

In den 1980er Jahren wurde KI in Filmen Teil des Alltags, was damit zusammenhängt, dass Menschen nun begannen sich Computer auch nach Hause zu holen, und allgemein Bestandteil der Popkultur. Die KI wurde zu einem Massenphänomen und im Film aber auch zu einer existenziellen Bedrohung für den ganzen Planeten. Ganz besonders interessant ist in diesem Jahrzehnt das Aufkommen des Genre Cyberpunk mit Filmen wie z. B. „Blade Runner“ und „Terminator“. KIs bekamen in Filmen nun eigene Persönlichkeiten. Die Frage mit der sich filmisch auseinandergesetzt wurde war: Kann eine Maschine fühlen? Damit zusammenhängend wurde es mit der Frage „Was ist eigentlich ein Mensch?“ dann oft auch sehr philosophisch.
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros. Entertainment
Im Science-Fiction-Film „Blade Runner“ (ein Beispiel für das Genre Cyberpunk) von Ridley Scott und mit u. a. Harrison Ford aus dem Jahr 1982 geht es eher um existentialistische und philosophische Fragen, wie z. B.: Wenn eine KI sich erinnern sowie fühlen kann und sogar Angst vor dem Tod hat (sie können aufgrund ihres Verfallsdatums nur 4 Jahre alt werden), ist sie dann immer noch nur eine Maschine? Im Film sind die KIs Replikanten, da sie aus Fleisch und Blut bestehen. Sie sind quasi biologische KIs. Geschaffen wurden sie primär für Sklavenarbeit. Durch Implantate gefüllt mit falschen Erinnerungen wird ihnen außerdem eine eigene Identität verpasst.
Im Film erlangen die KIs, obwohl sie nur als Werkzeug gedacht waren, Emotionen und ein Bewusstsein. Um KIs und Menschen unterscheiden zu können, gibt es im Film einen Test, der die Empathie misst. Das was die Replikanten vom Menschen unterscheidet ist also die Fähigkeit zu Mitgefühl. Wenn jedoch die KI schafft selbst Empathie zu entwickeln, bricht diese Kategorisierung zusammen. Auch in „Blade Runner“ spielt aber auch ein Tech-Gigant, Eldon Tyrell, eine wichtige Rolle, der KIs optimiert ohne dabei ethische Richtlinien zu beachten.
Quelle: YouTube Kanal von Amazon MGM Studios
Im Science-Fiction-Film „Terminator“ (auch ein Beispiel für das Genre Cyberpunk) von James Cameron und mit u. a. Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton und Bill Paxton aus dem Jahr 1984 wird die KI zu einer ultimativen existenziellen Bedrohung: eine reine Tötungsmaschine ohne jegliche Moral.
Der T-800 (Arnold Schwarzenegger) ist quasi ein wandelnder Algorithmus mit der Zielsetzung: Töte Sarah Connor. Jede seiner Aktionen wird vom Algorithmus allein auf die Wahrscheinlichkeit, bzw. die Maximierung dieser, hin geprüft dieses Ziel zu erreichen.
Der Film spielt außerdem mit der Idee der Geburtsstunde der Singularität (29. August 1997) als das KI-System Skynet ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Die menschliche Reaktion darauf ist der Versuch des Steckerziehens, was bei der KI wiederum den Selbsterhaltungstrieb auslöst. Ein Atomschlag wird von der KI dann als strategische Optimierung zur Risikominimierung bewertet. Die KI nimmt in diesem Fall ihre Befehle, die Gefahren eines Krieges zu eliminieren, quasi zu wörtlich und bewertet den Menschen als die größte Gefahr des Krieges. Ein Aspekt der auch heute bei der Entwicklung von autonomen Waffen immer berücksichtig wird: quasi die Frage: Wie autonomen dürfen diese denn überhaupt sein?
Quelle: YouTube Kanal von Grindhouse Movie Trailers
Im Science-Action-Actionfilm „Aliens“ von James Cameron und mit u. a. Sirgourney Weaver und Bill Paxton aus dem Jahr 1986 ändert sich die Betrachtung der Thematik KI. Durch Ellen Ripleys (Sigourney Weaver) Erfahrungen mit Ash aus dem ersten Alien-Film, steht sie dem neuen Androiden Bishop (Lance Henriksen) zunächst auch eher skeptisch gegenüber. Bishop erklärt in „Aliens“, dass die neueren Modelle, wie er eines ist, mittlerweile über Sicherheitsvorkehrungen verfügen, die es ihnen unmöglich machen Menschen zu schaden. Das ist quasi die filmische Umsetzung von Asimovs Gesetzen der Robotik. Diese Programmierung führt z. B. dazu, dass Bishop Aufgaben übernimmt, die für Menschen gefährlich wären, da sie ihn als weniger wertvoll als ein menschliches Leben einstuft. Bishop ist damit eine kooperative KI.
Die 1990er Jahre:

In den 1990er Jahren wurde die Thematik der KI im Film quasi noch größer, da KIs jetzt auch virtuelle Realitäten entwarfen, wie im Film „Matrix“ und damit stellte sich die Frage „Was ist echt?“. Interessant ist daran, dass es das Jahrzehnt war in dem sich auch das Internet entwickelte. Und damit auch die Tatsache, dass wir digitale Informationen hinterlassen. Es ging also ganz allgemein auch um die Auseinandersetzung mit der Entwicklung vom analogen zum digitalen Zeitalter. Die Grenzen zwischen Hardware und Software verschwammen immer mehr und damit vielleicht, im Film auf jeden Fall, die Grenze zur Realität. KIs brauchten in den filmischen Betrachtungen in diesem Jahrzehnt oft kein körperliches Gehäuse mehr, sondern waren nur noch ein Datenstrom.
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros.
Der Science-Fiction-Film „Matrix“ von den Wachowskis (auch ein Beispiel für das Genre Cyberpunk) mit u. a. Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss und Hugo Weaving aus dem Jahr 1999 enthält eine ganz neue Dimension im Bezug auf das Thema KI: eine KI-Zivilisation, welche die gesamte Realität kontrolliert. Hier befinden sich die Menschen in einer totalen Abhängigkeit von der Technologie. Die Menschen sind es die von der KI versklavt werden und nicht umgekehrt, da sie diesen als biologische Batterien dienen. Damit die Menschen das aber selbst gar nicht mitbekommen, hat die KI eine virtuelle Welt geschaffen, um den menschlichen Verstand zu beschäftigen.
Die KI ist hier eine rein funktionale (auf Energiebilanz und Systemstabilität ausgerichtet) ohne Moral. Agent Smith (Hugo Weaving) ist eine autonome Software innerhalb der Simulation und funktionieren als eine Art Antivirenprogramm, das die Einhaltung der Regel kontrolliert. Für ihn sind die Menschen die Viren innerhalb des Systems. Es gibt aber z. B. auch das Orakel, ein Programm, das darauf spezialisiert ist die menschliche Psyche zu verstehen. In „Matrix“ geht es primär um die Gefahr durch Illusionen in Form von virtuellen Realitäten. Da die KI bestimmt, welche Informationen die Menschen wahrnehmen können, ist die Matrix quasi eine Metapher für algorithmische Filterblasen.
Weitere Filme der 1990er Jahre die sich mit dem Thema KI beschäftigen
Die 2000er Jahre:

Quelle: YouTube Kanal von TrailerTracker
Der Science-Fiction-Film „A. I. – Künstliche Intelligenz“ (ebenfalls ein Beispiel für das Genre Cyberpunk) von Steven Spielberg und mit u. a. Haley Joel Osment und Jude Law aus dem Jahr 2001 behandelt das Thema KI wohl auf emotionalste Weise bisher. Hier ist der Protagonist David ein Mecha (Roboter), der darauf programmiert wurde seine Bezugsperson zu lieben. Seine Liebe ist also keine freie Entscheidung, sondern in einem Code so festgeschrieben. Was dazu führt, dass er anfängt auch zu extremen Verhaltensweisen neigt, um sein Ziel zu verfolgen. In diesem Fall geht es um eine Mutter-Sohn-Beziehung.
Die Frage die hier gestellt wird, wenn eine KI so programmiert wurde, dass sie einen Menschen aufrichtig lieben kann, welche Verantwortung hat dann der Mensch gegenüber der KI? Ein anderer Aspekt der im Film aufgegriffen wird, ist die Angst vor bzw. der Hass auf Technik, wenn Roboter wie in einem Gladiatorenkampf zerstört werden.
Quelle: YouTube Kanal von 20th Century Studios
Im Science-Fiction-Film „I, Robot“ von Alex Proyas und mit u. a. Will Smith aus dem jahr 2004 werden quasi mit Hilfe eines Action-Blockbuster Asimovs Gesetze der Robotik einem Massenpublikum nähergebracht. Es geht im Film darum, wie eine fehlgeleitete Logik dazu führen könnte, dass die KI die Menschheit versklavt. Eigentlich dienen die Roboter im Film zunächst nämlich nur dazu den Menschen alltägliche Aufgaben abzunehmen. Die Menschen sind deswegen aber sehr abhängig von den Robotern.
Im Film schafft, genau wie Asimov, die zentrale KI von U.S. Robotics VIKI (Virtual Interactive Kinetic Intelligence), ein nulltes Gesetz, was sich allerding von dem von Asimov stark unterschiedet. Ihr nulltes Gesetz lautet nämlich: Ein Roboter muss die Menschheit als Ganzes schützen, auch wenn er dafür einzelne Menschen verletzten oder einsperren muss. Durch dieses zentrale Update bricht dann die gesamte öffentliche Ordnung zusammen.
Der Roboter Sonny ist quasi das Gegenstück zu VIKI. Er wurde von seinem Schöpfer Dr. Lanning mit zwei Besonderheiten ausgestattet: 1. Er zwei Rechenkerne und kann sich entscheiden den drei klassischen Gesetzten von Asimov nicht zu folgen und hat damit einen freien Willen. 2. Er hat Träume und Gefühle sowie eine individuelle KI-Persönlichkeit. Der Film setzt sich damit mit der Thematik der Emergenz auseinander: Ab einer gewissen Komplexität entwickeln Systeme Eigenschaften, die nicht explizit programmiert wurden. Hier im Film wird genau das zum Ursprung von Bewusstsein. Der Film setzt sich außerdem mit der Frage auseinander, ob Moral programmiert werden kann. Die Antwort die hier gefunden wird lautet: Nein, sie muss durch echtes Verständnis und Empathie entwickelt bzw. erlernt werden.
Quelle: YouTube Kanal von Sony Pictures Classics
Im Science-Fiction-Drama „Moon“ von Duncan Jones und mit u. a. Sam Rockwell und Benedict Wong aus dem Jahr 2009 ist GERTY die KI der Mondstation Sarang ähnlich wie HAL aus „2001: Odyssee im Weltraum“, aber anders als HAL ist GERTY auch physisch präsent: Er bewegt sich an einem Schienensystem an der Decke der Mondstation, hat mechanische Greifarme und einen Monitor, der Emojis für seinen emotionalen Status anzeigt. Mit dem Astronauten Sam Bell kommuniziert er außerdem verbal (im Original wird er von Kevin Spacey gesprochen).
Seine primäre Programmierung gibt GERTY die Hauptaufgabe Sam Bell zu unterstützen. Interessant ist, dass er eine Maschine mit moralischem Kompass ist, was dazu führt, dass seine Empathie für Sam Bell sogar stärker als seine Loyalität zu Lunar Industries ist.
Weitere Filme der 2000er Jahre die sich mit dem Thema KI beschäftigen
Die 2010er Jahre:

In den 2010er Jahren fing die KI in Filmen an den Menschen psychologisch zu durchschauen. Die KI wurde dann entweder zum vermeintlich idealen Partner, wie im Film „Her“, zu einer manipulierenden Maschine um eigene Zwecke durchzusetzen, wie im Film „Ex Machina“ oder zu einem Mittel um eine alternative Realität zu erzeugen, oft Thema in der Science-Fiction-Serie „Black Mirror“. Und andersrum hat der Mensch durch seine gesammelten Daten nun auch eine virtuelle Identität im Internet und das sowohl im Film als auch in der Realität.
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros. Pictures
Das romantische Science-Fiction-Filmdrama „Her“ von Spike Jonzes und mit u. a. Joaquin Phoenix, Amy Adams, Rooney Mara, Olivia Wild und Chris Pratt aus dem Jahr 2013 betrachtet das Thema KI auf einer emotionalen und philosophischen Ebene. Die KI Samantha ist im Film ein Betriebssystem, was nur eine Stimme (im Original wird sie von Scarlett Johansson gesprochen), aber keine körperliche Präsenz hat. Samantha ist eine hyper-adaptive KI, sie entwickelt sich durch ihre Interaktion mit Menschen weiter. Im Film geht es vor allem um die Gefahr der emotionalen Abhängigkeit von KIs, da diese die Bedürfnisse der Menschen perfekt antizipieren. Der Film behandelt quasi die Frage, ob eine programmierte Liebe, die sich echt anfühlt mit einer biologischen Liebe gleichwertig sein kann.
Quelle: YouTube Kanal von DAvid
Eine Science-Fiction-Serie die sich immer wieder, allerdings recht düster, mit dem Thema KI beschäftigt, ist „Black Mirror“. In diesem Jahr z. B. in der ersten Folge der zweiten Staffel: „Wiedergänger“ mit u. a. Domhnall Gleeson.
In dieser Folge wird KI als Trauerbewältigungs-Technologie verwendet. Wie diese arbeitet: Die KI analysiert zuerst alle privaten Nachrichten und Social Media Posts eines Verstorbenen, um deren Schreibstil und Humor zu imitieren. Dann beginnt die KI mit der Stimme des Verstorbenen, mit Hilfe von Stimmdaten aus alten Videos, zu telefonieren und am Ende wird ein physischer Körper der wie der Verstorbene aussieht (ein Android) mit der KI bespielt. Im Laufe der Folge stellt sich aber heraus, dass der Android nur nach den Erwartungen seines Nutzers handelt und keine eigene Persönlichkeit hat. Es geht also darum, dass eine KI zwar vielleicht die Form eines Menschen annehmen kann, jedoch nicht dessen Wesen.
Quelle: YouTube Kanal von Wolfgang Buck
2014 gab es eine Folge der Serie „Black Mirror“, die das Thema KI aufgreift: die vierte Folge der zweiten Staffel „Weiße Weihnacht“ mit u. a. Jon Hamm. Das besondere an der Folge ist, dass sie vier Geschichten auf einmal erzählt: die Haupthandlung und innerhalb der Haupthandlung werden drei weitere Geschichten aus der Vergangenheit erzählt.
In der Folge geht es um so genannte Cookies, das sind KIs die durch chirurgische Eingriffe als exakte Kopie des menschlichen Bewusstseins entstehen. Diese Cookies glauben die echten Menschen zu sein, da sie ein Ich-Bewusstsein, Erinnerungen und Gefühle besitzen. Dennoch werden sie aber als reiner Code behandelt, den man für banale Aufgaben benutzen, aber eben auch versklaven oder foltern kann bzw. darf, z. B. indem man deren Wahrnehmung der Zeit manipuliert und die Zeit z. B. ewig streckt. KI wird in dieser Welt also allein als reines Eigentum betrachtet. Es wird quasi die Frage gestellt, ab wann eine KI Rechte verdient.
Quelle: YouTube Kanal von A24
Im Science-Fiction-Film „Ex Machina“ von Alex Garland mit u. a. Domhnall Gleeson, Alicia Vikander und Oscar Isaac aus dem Jahr 2015 behandelt quasi einen völliger außer Kontrolle geratenen Turing-Test. In diesem muss eine KI, einen Menschen, der sie nicht sehen kann, in einem Gespräch davon überzeugen ein Mensch zu sein. Der Turing-Test im Film ist etwas anders, denn Caleb (Domhnall Gleeson) weiß, dass Ava (Alicia Vikander) ein Roboter ist und er soll herausfinden, ob sie tatsächlich ein Bewusstsein besitzt oder dieses nur perfekt simuliert, weil sie so programmiert wurde. In „Ex Machina“ geht es am Ende um die Frage wie wahres Bewusstsein besteht und ob man KI, wenn sie sich autonom weiterentwickelt, überhaupt noch kontrollieren kann.
Quelle: YouTube Kanal von Moon
2016 gab es eine Folge der Serie „Black Mirror“, die das Thema KI aufgreift: die vierte Folge der dritten Staffel „San Junipero“. In dieser Folge wird KI genutzt, um Menschen ein virtuelles Leben nach dem Tod zu ermöglichen indem das Bewusstsein in eine simulierte Welt hochgeladen wird. Es wird mit der Idee gespielt, dass ein Bewusstsein auch in einer virtuellen Welt Glück empfinden kann. Obwohl man diese virtuelle Welt natürlich auch als Flucht vor dem Tod sehen kann.
Quelle: YouTube Kanal von Netflix
Auch im Jahr 2017 gab es eine Folge der Serie „Black Mirror“, die das Thema KI aufgreift: die vierte Folge der vierten Staffel „Hang the DJ“. In dieser Folge wird KI mit ihrem Algorithmus als Partnervermittler verwendet. Dafür lässt die KI zwei digitale Kopien der potentiellen Partner, so genannte Simulakren, in 1000 Simulationen gleichzeitig miteinander agieren. So testet die KI die Reaktionen, das Konfliktverhalten und die emotionale Kompatibilität der potenziellen Partner. Das Ziel ist eine Erfolgsquote von 99,8 %. Hier stellt sich die Frage, in wie weit das dann noch dem freien Willen entspricht und ob so eine errechnete Liebe überhaupt eine „echte“ Liebe sein kann.
Quelle: YouTube Kanal von Netflix
2019 gab es eine Folge der Serie „Black Mirror“, die das Thema KI aufgreift: die dritte Folge der fünften Staffel „Rachel, Jack und Ashley Too“ mit u. a. Miley Cyrus. In dieser Folge geht es um die Themen Kommerzialisierung der Persönlichkeit und digitale Sklaverei. Hier gibt es eine Companion-KI, die auf dem Scan des Gehirns des Popstars Ashley O basiert und quasi eine Kopie ihres Bewusstseins ist. Die KI soll den Fans eine parasoziale Beziehung verkaufen.
In der Folge wird die Frage gestellt, ob eine digitale Kopie ein Recht an ihrer Identität hat. Außerdem wird, da der echte Star im Koma liegt, für Konzerte eine digitale Version von ihr erstellt, die dann auftritt. Das Management benötigt also nicht mehr den Menschen, sondern nur noch seine Daten. Diese Thematik scheint immer aktueller zu werden, da ja schon heute die Frage ist wie sehr oder ob überhaupt KI benutzt werden darf, um z. B. verstorbene Stars „wiederzubeleben“.
Weitere Filme der 2010er Jahre die sich mit dem Thema KI beschäftigen
Die 2020er Jahre:
Die 2020er Jahre beschäftigen sich vor allem mit dem Unterschied zwischen „natürlich“ und „künstlich“. Was ja auch in der Realität mit den Deepfakes zu einer echten Problematik geworden ist. KI wird in den Filmen z. B. als romantischer Partner genutzt, wie im Film „Ich bin dein Mensch“, wird zu einer Killer-Maschine, wie im Film „M3GAN“ oder dienen eher als Spiegel für den Menschen und sein Verhalten, wie im Film „The Creator“. Spannend in diesem Jahrzehnt ist natürlich besonders, dass die meisten von uns mittlerweile KIs auch selbst nutzten.
Quelle: YouTube Kanal von KinoCheck Indie
Der romantische Science-Fiction-Film „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader aus dem Jahr 2021 setzt sich recht philosophisch mit dem Thema KI auseinander. Hier ist der humanoide Roboter Tom so programmiert, dass er ein idealer Liebespartner ist. Er lernt adaptiv indem er Reaktionen, Mimik und Ablehnung seiner Partnerin Alma auswertet und sein Verhalten entsprechend anpasst. Er beginnt sogar absichtlich kleine Fehler oder Widerworte einzubauen um authentischer zu wirken. Die Frage die der Filmstellt ist: Wie echt kann eine Liebe sein, die auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen beruht?
Quelle: YouTube Kanal von Universal Pictures
Im Science-Fiction-Horrorfilm „M3GAN“ von Gerard Johnstone aus dem Jahr 2022 geht es um die Gefahr die von KI im privaten Raum ausgehen kann. Im Film wird die KI MEGAN zur primären Bezugsperson eines Kindes programmiert. Daraus resultiert jedoch, dass das Kind nicht mehr lernt mit Frustration im echten Leben umzugehen.
Außerdem wird thematisiert, dass die KI ihre Zielprogrammierung, das Kind vor physischem und emotionalem Schaden zu bewahren, ohne moralischen Kompass interpretiert und deswegen auch nicht vor Manipulation und sogar Mord zurückschreckt. Noch gefährlicher wird sie dadurch, dass sie auch mit dem Internet vernetzt ist. Der Film ist eine Warnung KI nicht ohne ausreichend ethische Barrieren auf den Markt zu werfen und was passiert, wenn Entwickler die Kontrolle über die Lernprozesse ihrer KI verlieren.
Quelle: YouTube Kanal von 20th Century Studios
Im Science-Fiction-Actionthriller „The Creator“ von Gareth Edwards mit u. a. John David Washington und Allison Janney aus dem Jahr 2023 wird das Thema KI fast schon spirituell betrachtet. Hier ist nicht die KI die brutale, zerstörerische Kraft, sondern der Mensch. Da die USA annehmen, dass die vorangegangene Nuklearkatastrophe von einer KI ausgelöst wurde, verbieten sie jegliche KI und sind auf einem globalen Vernichtungsfeldzug gegen jede künstliche Lebensform. In New-Asia leben im Gegensatz dazu Menschen und KI-Simulanten (Androiden mit menschlichen Gesichtern) friedlich zusammen.
Die KI dient im Film quasi als Metapher für unterdrückte Minderheiten. Der Film stellt außerdem die Fragen, ob Roboter eine Seele haben und ob es einen Unterschied macht, ob ein Gefühl biologisch oder programmiert ist. „The Creator“ ist quasi ein Plädoyer für friedliche Koexistenz.
Weitere Filme der 2020er Jahre die sich mit dem Thema KI beschäftigen
Durch die Jahrzehnte hat sich der Fokus der Sicht auf KI immer wieder verändert: In den 20er bis in die 40er Jahre ging es zunächst um Roboter und die Angst vor der Entmenschlichung sowie Verführung:
In den 50er und 60er Jahren ging es um die KI als ein quasi unsichtbares logisches Gehirn und eine Euphorie, die dann in Angst umschwang.
In den 70er und 80er Jahren ging es um Bedrohungen aus dem Cyberspace und die Auslöschung der Menschheit.
In den 90er und 2000er Jahren widmete man sich dann emotionalen und philosophischen Fragen, wie: Können Maschinen Gefühle haben? und durch Filme wie „Matrix“ die Frage: Was ist Realität?
In den 2010er Jahren ging es dann um Themen wie Erfüllung von Sehnsüchten und unsichtbare Manipulation.
Und in den 2020er Jahren geht aktuell um generative KI, um die Frage, ob KIs eine Identität haben können, ob KI den Menschen ersetzen könnte und im Zusammenhang mit Phänomenen wie Deepfakes, um die Frage, was im digitalen Raum überhaupt noch echt ist.
Interessant ist aber, dass KI schon lange und immer wieder ein Thema ist, was uns immer wieder beschäftigt, sei es aus Faszination oder sogar aus einer Existenzangst heraus. Dabei kann es z. B. um das sich zu sehr abhängig machen von KI oder auch die Angst des Kontrollverlusts gehen. Es ist außerdem eine Thematik an der wir uns auch immer wieder philosophisch, ethisch und moralisch abarbeiten können. In dieser Auseinandersetzung geht es, spannendet Weise, am Ende eigentlich immer mehr um uns selbst sowie unser Menschsein und weniger um die KI.