- Wenn du bestimmen könntest, was für Filme würdest du aktuell gerne im Kino sehen? Bist du ein Fan großer Blockbuster oder eher kleinerer Independent-Produktionen? Magst du vielleicht beides? Oder geht es dir wie mir: ob große oder kleine Produktion, das ist dir gar nicht so wichtig, so lange dich die erzählte Geschichte fesselt und du den Charakteren gerne bei ihrer persönlichen Entwicklung folgst?
Du und ich bestimmen jedoch nicht, welche Filme uns im Kino oder wahlweise auch auf einem Streaming-Dienst, gezeigt werden oder, sagen wir es so, höchstens indirekt. Wir sind aber als mehr oder weniger abstrakte Individuen sowie zusammen als ein heterogenes Publikum, welchem versucht werden homogene Bedürfnisse zuzuschreiben, die Zielgruppe – für uns bzw. unsere Geldbeutel, werden Filme produziert.
Wer produziert diese Filme für uns und entscheidet demnach, was wir uns angucken dürfen? Es sind die Menschen die Filme produzieren, heute oft Teil riesiger Studios oder Filmproduktionsfirmen, aber genauso auch unabhängige Filmemacher.
Aus dem Repertoire was uns von diesen zur Verfügung gestellt werden, dürfen wir wählen oder uns auch bewusst dagegen entscheiden einen Film gucken zu wollen. Dabei ist das Repertoire, welches wir bewusst wahrnehmen, gesteuert durch Marketing und Werbung sowie unser eigenes Interesse oder eben nicht-Interesse am Medium Film sowie bestimmten Themen, immer kleiner als das tatsächliche Angebot.
Aus welcher Art von Filmen besteht denn aktuell nun dieses Angebot? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zunächst klären, in was für einer Phase der Filmgeschichte befinden wir uns aktuell denn überhaupt?
Das goldene Zeitalter Hollywoods
Bevor wir das Heute analysieren, machen wir eine kleine Zeitreise durch die Vergangenheit, zunächst in die 1930er Jahre. Warum? Weil hier die Zeit des Goldenen Zeitalter Hollywoods begann.

Während sich in Deutschland das Dritte Reich erhob und der Beginn des Zweiten Weltkriegs folgte, produzierten in Hollywood vor allem die großen Studios Kinofilme für das amerikanische Publikum, vor allem heißt: 75% aller Spielfilme waren Produktionen der großen Studios. Zu diesen zählten die so genannten „Big Five“: Universal Studios („Im Westen nichts Neues“), Paramount Studios („Dr. Hejkyll and Mr. Hyde“), Metro-Goldwyn-Mayer/MGM („Vom Winde verweht“), Warner Brothers Entertainment („The Public Enemy“) und die Walt Disney Company („Schneewitchen und die sieben Zwerge“). 1935 gründeten sich dann noch die 20th Century Studios („Heidi“).
Das Interesse der Amerikaner für Kinofilme war zu dieser Zeit groß: 60% sahen sich wenigstens einmal in der Woche einen Film im Kino an. Vermutlich wirkte immer noch der Reiz des Neuen, denn Spielfilme als Tonfilme, wurden ja erst seit 1927 überhaupt in Kinos gezeigt. Auch Farbfilme in Technicolor wurden in den 1930er Jahren vermehrt produziert und brachten eine weitere interessante Neuerung für die breite Masse mit sich.
Wir springen in unserer Zeitreise zwei Jahrzehnte weiter in die 1950er Jahre, da sich hier das Ende des Goldenen Zeitalter Hollywoods anbahnte.

Das Ende des „Golden Age“
Die 1950er Jahre waren die Zeit des Wirtschaftsaufschwungs sowohl in den USA als auch in der BRD. Mit dem Fernseher, den man sich endlich gut leisten konnte, konnte man sich Filme auch nach Hause holen. In den USA stieg die Zahl der Haushalte mit einem Fernseher von Beginn des Jahrzehnts mit 9% auf 87% zum Übergang in die 1960er Jahre.
Interessant: Die DDR und auch die BRD hingen mit dem Fernseher in etwa ein ganzes Jahrzehnt hinterher. Dafür konnte man sich in der BRD in den 1950er Jahren dann Filme im Kino ansehen, die in den USA ja bereits in den 1930er Jahren liefen, wie z. B. „Vom Winde verweht“ und „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. In diesem Jahrzehnt schwappte das Filmangebot quasi über den großen Teich auch zu uns. Nicht unerwähnt bleiben soll aber, dass man zuvor hier auch Filme sehen konnte, z. B. von der UFA produziert („Metropolis“), die schon ab den 1920er Jahren deutsche Filme produzierten.
Aber zurück zu Hollywood: Hollywood musste mit ihren Produktionen nun gegen das Fernsehangebot antreten und versuchen das Publikum wieder aus dem Fernsehsessel ins Kino zu bekommen. Hollywood reagierte auf diese Konkurrenz u. a. mit neuen Breitbild-Technologien und der standardisierten Verwendung von Technicolor bei großen Produktionen.
Eine weitere Neuerung, die zu Veränderungen führte: Regisseure, wie z. B. Alfred Hitchcock („Vertigo“), John Ford („Der Schwarze Falke“) oder Billy Wilder („Manche mögen’s heiß“), wurden selbst zu einer Marke. Damals entstand das Phänomen, was man heute noch kennt, dass ein Grund ins Kino zu gehen sein kann, dass man gerne den neuen Film von Regisseur/in XY sehen möchte, einfach nur weil es die neueste Arbeit dieses speziellen Filmemachers ist. Regisseure konnten zunehmend selbst entscheiden, welche Filme sie gerne drehen wollten. Ihre Filme wurden insgesamt gewagter: formal, aber auch inhaltlich. Sie trauten sich, im Gegensatz zu den großen Hollywoodstudios, politischere und pessimistischere Filme zu drehen.
Wir machen wieder einen Sprung in unserer Zeitreise, wieder zwei Jahrzehnte weiter in die 1970er Jahre. Das Jahrzehnt mit einer der wichtigsten Veränderungen in der Filmgeschichte: dem Abgesang des alten Hollywoods und die Etablierung des „New Hollywoods“.

Der Übergang vom klassischen zum „New Hollywood“
Aus der Not Hollywoods im Kampf gegen das Fernsehen heraus, entstand das Phänomen des Blockbusters – ein massentauglicher erfolgreicher Kinofilm, dessen Produktion sich die Filmemacher auch einiges kosten ließen. Als erster richtiger Blockbuster gilt „Der weiße Hai“. Es ist der erste Film, der im Vorhinein bewusst eine Marketingkampagne zur Vermarktung einsetzte, um Zuschauer ins Kino zu locken. Wortwörtlich verkörpert wohl „Krieg der Sterne“ den Begriff „Blockbuster“ aber besonders gut, da für diesen Film die Menschen tatsächlich auch um den Block Schlange standen, um ihn im Kino zu sehen.
Die Geburt des „New Hollywood“, streng genommen schon Ende der 1960er Jahre, führte in der weiteren Entwicklung zu einer thematischen und stilistischen Erneuerung. Was Regisseure bereits in den 1950er Jahren begannen, setzten nun die neueren, jüngeren Regisseure noch konsequenter um: Pessimismus anstatt Optimismus, gesellschaftliche Kritik und, vielleicht besonders wichtig, immer mit künstlerischer Integrität. Um ein paar Beispiele zu nennen: Brian De Palm („Carrie“), Francis Ford Coppola („Der Pate“), William Friedkin („Der Exorcist“), Dennis Hopper („Easy Rider“) und Martin Scorsese („Taxi Driver“).
Was sich in dieser Zeit herausbildete war also eine Parallelität von Blockbustern und den so gennannten Autoren-Filmen.
Wir springen in unserer Zeitreise wieder zwei Jahrzehnte weiter, in die 1990er Jahre. Warum? Gerade die Entwicklung der Technik machte in dieser Zeit einen riesigen Sprung, was sich auch sehr auf die technischen Möglichkeiten bei der Filmproduktion auswirkte. Daneben wurde das Independent-Kino groß.

Technische Revolution und das goldene Zeitalter des Independent-Kinos
Auf der technischen Seite fand der Übergang vom analogen zum digitalen Zeitalter statt. Durch die Digitalisierung entwickelten sich Computer- und Digitaleffekte in einem rasanten Tempo weiter. Die Filmproduktion erlebte eine technische Revolution: der Einsatz digitaler Kameras („Star Wars: Episode I“), die Entwicklung von CGI („Jurassic Park“) sowie Motion Capture („Titanic“), um Dinge digital zu animieren, letzteres vor allem für die Bewegungserfassung, Bearbeiten des Filmmaterials am Computer, sowohl Effekte als auch Schnitt und die Entwicklung des Surround-Sounds. Ein Höhepunkt, der die technischen Entwicklungen in der Filmproduktion, besonders gut repräsentiert ist der Film „Matrix“. Von den technischen Entwicklungen profitierten natürlich vor allem, jedoch nicht nur, die Blockbuster.
Neben diesen technischen Veränderungen, ist noch eine weitere Entwicklung aus dieser Zeit wichtig, nämlich der Aufstieg der, wie wir sie heute nennen, Independent-Filme. Das Besondere: Regisseure konnten auch mit kleinem Budget und eher unkonventionellen Drehbüchern große Erfolge feiern. Um auch hier ein paar Beispiele zu nennen: „Pulp Fiction“ (Quentin Tarantino), „The Blair Witch Project“ (erster Found Footage Film), „Good Will Hunting“ (Matt Damon und Ben Affleck), „Fargo“ (Coen-Brüder) und „Boogie Nights“ (P.T. Anderson).
Zuletzt springen wir in unserer Zeitreise noch in das nächste Jahrtausend, da sich hier Franchises etablierten.
Die Franchise Ära
Die 2000er und 2010er Jahre waren, gerade im Kino, von den großen Franchises geprägt. In den 2000er Jahren konnten Fantasy-Buchverfilmungen, wie „Herr der Ringe“ und „Harry Potter“ und in den 2010er Jahren Comic-Verfilmungen im Marvel Cinematic Universe („Marvel’s The Avengers“, „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“) große Erfolge feiern.
In den 2010er Jahren gründete sich mit A24 aber auch eine Produktionsfirma für Independent-Filme, z. B. „Midsommar“ von Ari Aster, „The Lighthouse“ von Robert Eggers, „Lady Bird“ von Greta Gerwig“, „Moonlight“ von Barry Jenkins und „The Whale“ von Darren Aronofsky, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Und damit sind wir im heute, den 2020er Jahren zurück. Und in welcher Phase der Filmgeschichte befinden wir uns nun?
New Hollywood 2.0 oder die Ära der Autoren-Blockbuster
Ich würde sagen das wir uns in der Phase des „New Hollywood 2.0 oder die Ära der Autoren-Blockbuster“ befinden. Und warum sage ich das?
New Hollywood 2.0
Es fühlt sich irgendwie an wie eine Renaissance des New Hollywood bzw. gibt es viele Parallelen. Ende der 1960er Jahre befand sich das klassische Hollywood in einer Krise. Heute befinden sich die großen Studios, zumindest teilweise, auch wieder in einer Krise: Franchises, besonders Superhelden-Franchises scheinen sich irgendwie totgenudelt zu haben. Es kommt zu ständigen Wiederholungen in den Geschichten, sei es inhaltlich, im Aufbau und in der Umsetzung.
Große Studios produzieren nach bestimmten Formeln bzw. nach den Ergebnissen die Algorithmen für angeblich wahrscheinliche Bedürfnisse des Publikums in der Zukunft ausspucken und trauen sich kaum noch Neues, aus Angst zu große, vor allem finanzielle, Risiken einzugehen. Ironischerweise scheinen sie ihr Publikum genau deswegen zu verlieren, weil sie ihrem Zuschauer nichts mehr zutrauen: das sich einlassen auf Neues, das selbst Mitdenken und Reflektieren.
Die eigentlich mündigen und klugen Zuschauer langweilen sich zunehmend, zumindest in weiten Bereichen des sogenannten Blockbuster Kinos: Marvel-Filme sind nicht mehr so erfolgreich, James Gunns Neustart des DC Universums steht das Publikum immer noch skeptisch gegenüber und die Jurassic World Filme brachten mit der Zeit nicht mehr wirklich Neues oder Überraschendendes. Auch die Avatar-Reihe fängt an sich etwas zu wiederholen, hat jedoch den Vorteil, dass die Filme zumindest technisch nach wie vor ansprechend und interessant sind: ein Spiegel der technischen Entwicklung quasi. Der Zuschauer nimmt nicht mehr unbedingt jeden Blockbuster mit, sondern wählt sehr gezielt aus wofür er noch ins Kino geht oder ob er lieber auf den Home-Release wartet bzw. Filme einfach ganz auslässt.
Mittlerweile wird KI nicht nur genutzt, um zukünftige Filmproduktionen zu planen, sondern auch immer mehr in die direkte Produktion der Filme einbezogen, besonders bei der Umsetzung von digitalen Effekten, aber auch für das Licht, den Sound oder die Inhalte. Doch KI kann menschliche Emotionen höchstens nachahmen, nicht aber selbst fühlen und deswegen auch nicht verstehen. Diese Entwicklung passt nicht zu dem Hunger nach Authentizität, der sich wieder auszubreiten scheint: authentische Geschichten, mit authentischen Charakteren mit authentischen Gefühlen.
Genau deswegen sind A24-Filme und generell Independent-Filme aktuell wieder so erfolgreich, weil sie diese Bedürfnisse nach mehr Authentizität, originellen Geschichten und neuen Seheindrücken eher stillen können: „Everything Everywhere All at Once“, großer Oscar-Abräumer, „The Zone of Interest“, „Talk to Me“ und „The Substance“ sind z. B. erfolgreiche Independent-Filme.
Die Ära der Autoren-Blockbuster
Und warum die Ära der Autoren-Blockbuster? Ich sprach im vorigen Punkt ja davon, dass sich die Zuschauer in weiten Bereichen des Blockbuster Kinos anfangen zu langweilen. Es stimmt nämlich nicht, dass das Blockbuster Kino generell für die Zuschauer langweilig geworden ist. Diese Parallelität von Blockbustern und den so gennannten Autoren-Filmen aus den 1970er Jahren scheint sich heute nämlich immer mehr zu vermischen. Autoren-Blockbuster zeichnen sich durch eine Individualität aus, die sich in den unverwechselbaren erzählerischen und visuellen Handschriften der jeweiligen Filmemacher widerspiegelt. Erfrischende Abwechslung zu algorithmisch produziertem Einheitsbrei.
Autoren-Blockbuster kommen dem Bedürfnis nach Authentizität nach, indem die Filmemacher bewusst auf Physik, Haptik und Unvollkommenheit setzten. Bei den Dreharbeiten wird nämlich zunächst, das was geht, versucht in echten Umgebungen bzw. Sets und mit handgemachten Effekten umzusetzen und nur der Rest wird durch möglichst unsichtbare digitale visuelle Effekte ergänzt. Gleichzeitig schaffen es die Filmemacher den Zuschauer mit einer Fokussierung auf inhaltliche Tiefe und moralischen Fragestellungen, diversen Charakteren für viel Identifikationspotential, überzeugendem World-Building, authentischen Stunts und verbessertem Sound abzuholen und zu überwältigen.
Was sind jetzt Beispiele für solche Autoren-Blockbuster?
„Oppenheimer“ von Christopher Nolan
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=uYPbbksJxIg
Quelle: YouTube Kanal von Universal Pictures
Christopher Nolan hat ein Händchen für authentische Blockbuster. In diesem Fall machte er das Biopic eines theoretischen Physikers zu einem Blockbuster.
In „Oppenheimer“ sind viele Effekte handgemacht, so ist die Explosion des Trinity-Tests, zwar natürlich keine nukleare, aber dennoch eine echte Explosion. Die Kleinstadt Los Alamos besteht zwar aus Kulissen, diese sind jedoch authentisch, detailgetreu in New Mexiko nachgebaut. Die inhaltliche Tiefe kommt dadurch zustande, dass der Zuschauer die ganze Zeit Oppenheimer folgt und sich auch unweigerlich mit den moralischen Fragen auseinandersetzt, mit den sich auch Oppenheimer auseinandersetzt.
Die „Dune“- Filmreihe von Denis Villeneuve
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=n9xhJrPXop4
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros.
Denis Villeneuve ist ein Meister des World Buildings. Aus einer komplexen Science-Fiction-Romanreihe macht er ein ganzes Universum, festgehalten in einer Filmreihe mit großen Bildern.
Die „Dune“-Filme werden sehr viel an realen Schauplätzen, z. B. Wüsten in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten oder an zerklüfteten Küsten in Norwegen gedreht. Man kann die Trockenheit, die Hitze und den Sand sowie die große Weite quasi durch die Leinwand spüren. Interessant auch: Die Farben sind bewusst recht geerdet und gesättigt. Die Filmreihe bietet viele diverse Charaktere mit unterschiedlichen Bedürfnissen, die von den Darstellern überzeugend verkörpert werden. Besonders spannend sind die persönlichen Entwicklungen verschiedener Charaktere, besonders natürlich die von Paul Atreides, aber auch die von Chani. Auch in dieser Filmreihe schwingen inhaltlich moralische Fragestellungen mit. Erzählt wird bewusst weniger in Dialogen, sondern rein mit den Bildern, die der Zuschauer sieht.
Das aktuelle Filmrepertoire
Das Filmrepertoire aus dem wir Filme auswählen können ist aktuell, und eigentlich muss man sagen „zum Glück“ wieder recht vielfältig.
Was gibt es neben den angesprochenen Autoren-Blockbustern und Independent-Filmen aktuell noch so zu sehen?
Arthouse
Arthouse-Filme sind quasi die klassischen Autoren-Filme, wie z. B. „The Banshees of Inisherin“, „The Zone of Interest“ oder „Poor Things“.
Genre-Revivals
Heutzutage sind Filme immer öfter ein Genremix, doch auch klassische Genres feiern so genannte Genre-Revivals, z. B. der klassische Kriminalfilm (die „Knives Out“-Reihe), Bodyhorror („The Substance“), Folkhorror („Midsommar“) oder Historienfilme („The Brutalist“).
Animationsfilme
Animationsfilme begeistern mit ihrem Mix aus Nutzung der modernen technischen Möglichkeiten sowie handgezeichneter Ästhetik und Street Art, z. B. „Spider-Man: Across the Spider-Verse“, „Der wilde Roboter“, „Der Junge und der Reiher“, „The Super Mario Bros. Movie“ oder „Flow“.
Sequels bzw. Legacy Sequels (Jahrzehnte später)
Nach wie vor werden Filme oder Filmreihen fortgesetzt, neben Marvelfilmen, sind das z. B. Filme wie „28 Years Later“, „Avatar: The Way of Water“ oder „Gladiator II“, um nur ein paar zu nennen.
Filme aus Streaming-Diensten
Zugegeben von Streaming-Diensten produzierte Filme sind oft eher B-Ware und werden gerne belächelt, oft auch zu Recht, dennoch gibt es auch positivere Beispiele, wie „Killers of the Flower Moon“ (Apple TV+), „Im Westen nichts Neues“ (Netflix), „Sound of Metal“ (Amazon Prime Video) oder „Elio“ (Disney+).
Der besondere Vorteil von Streaming-Diensten, aber auch Mediatheken, ist aber, dass man dort die Möglichkeit hat sämtliche Filmklassiker zu finden und zu gucken.
Und nun?
Wenn wir davon ausgehen, dass du entweder ins Kino gehen oder du wenigstens drei Streaming-Dienste abonniert hast, aus deren Filmrepertoire du zu Hause auswählen kannst, dann hast du täglich die Auswahl zwischen 10.000 bis 14.000 Filmtiteln aus denen du auswählen kannst. Und das obwohl Streamingdienste dir gerade mal 1% ihres Gesamtrepertoires überhaupt anzeigen.
Diese Tatsache führt bei vielen oft zur so genannten „Decision Paralysis“: die Auswahl ist so groß, dass man sich gar nicht mehr entscheiden kann und nach längerem scrollen durch die Streaming-Dienste den Fernseher vielleicht auch einfach aus macht ohne überhaupt etwas geguckt zu haben.
Meine Tipps:
- Ins Kino gehen: Das Kinoprogramm ist für dich ja quasi von den Kinos schon kuratiert, die Auswahl ist also viel kleiner.
- Kuratiere dir dein Angebot selbst: Hol doch mal Filmklassiker nach, Listen findet man dafür ja zu Hauf im Internet, oft auch nach Genre sortiert, dann kann man nach seinen eigenen Vorlieben gehen.
- Frag Verwandte/Freunde nach Filmtipps: Im besten Fall jemanden fragen, der einen ähnlichen Geschmack wie man selbst hat.
- Geh zu Filmfestivals: Man guckt plötzlich Filme, auf die man von alleine gar nicht gekommen wäre.
- Für Mutige: Fordere dich doch mal selbst heraus und guck bewusst etwas aus einem Genre, was du eigentlich nicht so magst.










