
Nachwirkungen der Weltkriege
Die Filme der 40er Jahre waren vor allem vom 2. Weltkrieg sowie der Nachkriegszeit geprägt, als Beispiel sei hier der Film „The great dictator (Der große Diktator)“ von Charlie Chaplin aus dem Jahre 1941 genannt.
Auch viele Filmemacher und Schauspieler flohen damals aus Europa in die USA und brachten quasi ihre Geschichten mit. Ein Beispiel für einen Film der von geflüchteten gemacht und auch dieses Thema behandelt ist „Casablanca“ aus dem Jahre 1942.
Filmmusik in den 40er Jahren
Jazz und Unterhaltungsmusik beinflussten zunehmend die Filmmusiken dieser Zeit und es wurden zunehemend bewusst Filmmelodien mit Wiedererkennungswert komponiert, wie z. B. Zither-Musik aus dem Film „Der dritte Mann“.
Bedeutende Filmgenres dieser Zeit
Film noir
Angeregt durch deutsche Emigranten und beeinflusst vom Expressionismus der 20er, entstand in den USA der Film Noir. Diese Filme spiegelten die Paranoia und den Pessimismus der Zeit wider.
Melodram
Besonders während der Kriegsjahre boomten Filme, die sich auf weibliche Schicksale, Opferbereitschaft und häusliche Konflikte konzentrierten, da viele Männer an der Front waren.
Psychologischer Western
Der klassische Western wandelte sich. Die Helden wurden gebrochener, die Motive komplexer und die Themen oft moralisch ambivalenter.
Musical
In den 40ern erlebte das MGM-Musical seine Blütezeit durch die Einführung lebendiger Farben und integrierter Handlungen, in denen Gesang und Tanz die Story vorantrieben.
Bedeutende Filmemacher aus dieser Zeit (Auswahl):
- Orson Welles
- Roberto Rossellini
- Michael Curtiz
Bedeutende Schauspieler aus dieser Zeit (Auswahl):
- Spencer Tracey
- Humphrey Bogart
- Henry Fonda
- John Wayne
Quellen:
- Dokumentation „The Movies – Die Geschichte Hollywoods“, USA 2019, (produziert u.a. von Tom Hanks für CNN)
- Dokumentation „Making Waves: The Art of Cinematic Sound“, USA 2019, (produziert für arte)
