„Alles, was wir getan haben, ist überleben.“ Alex in Dunkirk

- Erscheinungsjahr: 2017
- Genre: Kriegsfilm
- Produktionsland: GB, USA, Frankreich, Niederlande
- Regie: Christopher Nolan
- Drehbuch: Christopher Nolan
- Musik: Hans Zimmer
- Besetzung u. a.: Fionn Whitehead, Tom Glynn-Carney, Jack Lowden, Harry Styles, Aneurin Bernard, James D’Arcy, Barry Keoghan, Kenneth Branagh, Cillian Murphy, Mark Rylance, Tom Hardy, Michael Caine
Trailer:
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=F-eMt3SrfFU
Quelle: YouTube Kanal von Warner Bros.
Worum geht’s:
Der Film behandelt die Evakuierung alliierter Soldaten aus der französischen Stadt Dünkirchen im Jahr 1940 (Operation Dynamo). Während der Schlacht von Dünkirchen im Zweiten Weltkrieg wurde fast das gesamte britische Expeditionskorps aus der von deutschen Truppen eingekesselten Stadt Dünkirchen (englisch: Dunkirk) über den Ärmelkanal evakuiert.
Der Film ist in drei parallele Erzählstränge gegliedert, die auf unterschiedlichen Zeitebenen ablaufen und am Ende zusammengeführt werden.
Basiert auf:
Der historischen „Operation Dynamo“, der massiven Evakuierung alliierter Truppen aus der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen zwischen dem 26. Mai und dem 4. Juni 1940.
Interessantes zur Besetzung:
Harry Styles’ Schauspiel-Debüt.
Ca. 1000 Statisten spielen im Film mit.[1]
Erfolge:
„Dunkirk“ hat drei Oscars® gewonnen:[2]
- Bester Schnitt
- Bester Ton
- Bester Tonschnitt
Interessante Hintergrundinfos:
Die Idee für den Film kam Christopher Nolan 1992 als er mit seiner späteren Frau Emma Thomas nach Dunkirk segelte.[3]
Nolan spielte tatsächlich mit dem Gedanken, den Film ganz ohne Drehbuch zu drehen. Er wollte, dass die Geschichte rein durch das Visuelle erzählt wird, fast wie eine Live-Inszenierung. Seine Ehefrau und Produzentin, Emma Thomas, überzeugte ihn schließlich davon, dass das für ein Projekt dieser Größenordnung logistisch nicht funktionieren würde.
Gedreht wurde am echten Strand von Dünkirchen zur gleichen Jahreszeit wie die Evakuierung, deswegen kämpfte das Filmteam mit echten Stürmen und eisigem Wasser.
Für die Dreharbeiten wurden über 50 Boote auf dem Meer und 10 am Strand verwendet. 20 davon wurden bei der tatsächlichen Evakuierung verwendet.[4]
Der Komponist Hans Zimmer nahm das Ticken einer von Nolans eigenen Taschenuhren auf und baute daraus den Rhythmus für den Soundtrack. Die Musik nutzt außerdem eine akustische Täuschung (die Shepard-Skala), bei der man das Gefühl hat, die Tonhöhe würde unendlich steigen. Das erzeugt eine permanente, fast unerträgliche Spannung, die niemals nachlässt.
Bei der Londoner Premiere waren etwa 30 Veteranen anwesend, die 1940 tatsächlich in Dünkirchen waren.
Warum ist der Film heute noch bedeutend:
In einer Ära, in der Blockbuster fast vollständig im Computer (CGI) entstehen, ist Dunkirk ein Denkmal für das analoge Filmemachen. Nolan hat gezeigt, dass echte Schiffe, echte Flugzeuge und echte Massenszenen eine physische Schwere besitzen, die digital nicht kopiert werden kann.
[1] https://www.imdb.com/de/title/tt5013056/trivia/?ref_=tt_ov_ql_3
[2] https://www.oscars.org/oscars/ceremonies/2018
[3] https://www.imdb.com/de/title/tt5013056/trivia/?ref_=tt_ov_ql_3
[4] Vgl. Ebd.
