Staudensellerie

Celery bunches stacked
Jeffery Martin, CC0, via Wikimedia Commons

Saison

Staudensellerie hat  in Deutschland von Mai bis November Saison.

Seine Geschichte

Die Wildform des Selleries (Apium graveolens), auch als Echter Sellerie oder Eppich bekannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wuchs vor allem in Küstenregionen mit salzhaltigem, feuchtem Boden.

Er wurde zwischen 1200 und 600 v. Chr. in Ägypten als Heilpflanze und sogar als Grabbeigabe verwendet.

In den antiken Kulturen Griechenlands und Italiens als Garten- und Heilpflanze verwendet.

Im Mittelalter und in der Renaissance wurde Sellerie in Europa hauptsächlich in Kloster- und Hofgärten angebaut und vorwiegend als Heilpflanze oder würziges Kraut (Schnittsellerie) verwendet.

Auch in Deutschland wurde Sellerie schon zu Beginn der Zeitrechnung verwendet. Gezielt gezüchtet wurde er ab dem 17. Jahrhundert.

Wo wird er angebaut?

Sellerie ist vor allem auf der Nordhalbkugel in den gemäßigten Gebieten verbreitet, z. B. in den USA, Israel, China, Indien, Lateinamerika, Italien, Spanien, Frankreich, GB und den Benelux-Staaten.

Was kann er?

Sellerie enthält Antioxidantien in Form von Carotinoiden, die den Körper vor freien Radikalen schützen und denen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird.

Kalium ist wichtig für die Regulierung des Blutdrucks und des Wasserhaushalts; wirkt entwässernd und unterstützt die Nierenfunktion.

Enthält verschiedene B-Vitamine (wie Biotin und Pantothensäure) sowie Vitamin K (wichtig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit) und Vitamin C (stärkt das Immunsystem, Antioxidans).

Staudensellerie kann den Blutzuckerspiegel senken.

Sellerie enthält Apiol, das harntreibend ist und bei Entzündungen lindernd wirkt. Gut gegen Gicht oder Rheuma. Staudensellerie kann man unterstützend zu sich nehmen kann, wenn man an Herz-Kreislauf-Problemen oder gar einer Krebserkrankung leidet.

Leckere Gerichte mit Sellerie

Salat mit Thunfisch und Staudensellerie