Rote Bete

Pectobacterium Table Beet Slice
LAS301, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Common

Die Rote Bete hat in Deutschland von Juli bis November Saison.

Was ist sie?

Sie ist eine Kulturform der Rübe.

Ihre Geschichte

Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum, wahrscheinlich in Nordafrika.

Schon in der Jungsteinzeit (etwa 8000 v. Chr. in Mesopotamien) wurden Blätter, Samen und möglicherweise die Wurzeln der Wildrübe als Nahrung gesammelt und verzehrt.

In der Antike, insbesondere bei den Griechen und Römern, wurde hauptsächlich der Blattmangold (eine frühe Form der Beta vulgaris) kultiviert. Die verdickte Wurzel, die wir heute als Rote Bete kennen, war zunächst nur von untergeordneter Bedeutung.

Sie kam dann mit den Römern nach Mitteleuropa.

Im Mittelalter erlangte die Rote Bete in Deutschland und anderen Teilen Europas eine größere Bedeutung als Wintervorratsgemüse. Sie war allerdings in Form und Farbe noch sehr variabel (rund, zylindrisch, in Weiß, Gelb und Hellrot).

Erst in der Neuzeit, insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert, begann man, die Sorten gezielt auf eine dickere, fleischigere Wurzel zu züchten, und die Bedeutung der Blätter nahm ab.

Die gleichmäßige rote Färbung ist ein Resultat der Weiterveredelung im 19. und 20. Jahrhundert.

Was kann sie?

Vitamin C unterstützt das Immunsystem und verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen.

Sie enthält Folsäure, welche die Blutbildung und das Zellwachstum unterstützt.

Kalium ist wichtig für die Regulation des Blutdrucks, die Nerven- und Muskelfunktion.

Sie enthält Betanin, welches das Herz-Kreislaufsystem unterstützt und Herzkrankheiten vorbeugt.

Folsäure und Eisen unterstützten die Bildung der roten Blutkörperchen.

Sie enthält außerdem Nitrat und Stickstoffverbindungen, die gegen Bluthochdruck und Diabetes helfen können.

Leckere Gerichte mit Roter Bete

Suppe mit Roter Bete