
Saison
Er hat in Deutschland von April bis Juni Saison.
Seine Geschichte
Er stammt ursprünglich aus dem Himalaya.
Schon vor über 5000 Jahren, um 2700 v. Chr., wurde Rhabarber in China als Heilpflanze genutzt. Es waren vor allem die getrockneten Wurzeln, die wegen ihrer abführenden und reinigenden Wirkung geschätzt wurden. Die Wurzel wurde als Abführmittel oder zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Im 11. Jahrhundert gelangte er dann als Importware aus Zentralasien und China in andere Teile der Welt. Zu dieser Zeit wurde er jedoch vor allem zur Zubereitung von Arzneimitteln genutzt.
Die Kenntnis über Rhabarber gelangte im 13. Jahrhundert durch Marco Polo und andere Reisende nach Europa.
Im 16. Jahrhundert begann man dann ihn in Russland anzubauen, von wo aus er in andere Teile Europas gelangte, z. B. nach Frankreich, die Niederlande und England.
Erst im 18. Jahrhundert gelang es, Rhabarber in Europa in größerem Stil anzubauen, insbesondere in England.
Der erste gewerbsmäßige Anbau in Deutschland erfolgte 1848 in Hamburg-Kirchwerder und breitete sich von Norden nach Süden aus.
Was kann er?
Er enthält Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt und die Zellen schützt.
Er enthält Vitamin K, welches wichtig für die Blutgerinnung und die Knochengesundheit ist.
Er enthält viel Kalium, welches den Blutdruck sowie den Säure-Basen-Haushalt reguliert und bei der Verwertung von Kohlenhydraten und Eiweißen hilft.
Rhabarber enthält Kalzium, welches wichtig für gesunde Knochen und Zähne ist.
Er enhält Eisen, welches die Blutbildung unterstützt.
Rhabarber enhält Magnesium, welches für Muskel- und Nervenfunktionen wichtig ist.
Er enthält außerdem viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken.
Die Ballaststoffe in Rhabarber regen die Darmtätigkeit an und können Verstopfung vorbeugen.
Der hohe Kalium- und Ballaststoffgehalt kann dazu beitragen, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken.
Leckere Rezepte mit Rhabarber


