
Saison
Sie haben in Deutschland von August bis Oktober Saison.
Ihre Geschichte
Sie wurden wahrscheinlich schon in der Steinzeit gesammelt. In den nördlichen Regionen, insbesondere in Skandinavien und Russland, war die Preiselbeere (neben anderen Wildbeeren) eine der wenigen zuverlässigen Vitaminquellen, die im Herbst geerntet und über den Winter haltbar gemacht werden konnten. Aufgrund des natürlichen Gehalts an Benzoesäure (ein natürliches Konservierungsmittel) konnten die Beeren ohne großen Aufwand (oft nur in Wasser oder im eigenen Saft eingestampft) monatelang gelagert werden.
Was können sie?
Sie sind reich an Vitamin C, welches das Immunsystem, ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Bindegewebe stärkt.
Preiselbeeren enthalten spezielle sekundäre Pflanzenstoffe, die sogenannten Proanthocyanidine (PACs). Diese verhindern, dass sich bestimmte Bakterien (insbesondere E. coli, der häufigste Erreger von Blasenentzündungen) an den Wänden der Harnwege festsetzen. Dadurch können die Bakterien ausgeschieden werden.
Sie senken außerdem den Cholesterinspiegel und helfen bei rheumatischen Erkrankungen.
