Linsen

Lens culinaris seeds
Rainer Zenz, Public domain, via Wikimedia Commons

Saison

Sie haben in Deutschland von April bis September Saison.

Ihre Geschichte

Die Linse gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Sie stammen ursprünglich aus Anatolien. Sie wurden schon während der Steinzeit als Nahrung genutzt. Damals wurden sie auch erstmals in Asien angebaut.

Wo werden sie angebaut?

Der größte Produzent ist Kanada. Außerdem werden Linsen in Indien, der Türkei, in Spanien, Frankreich und Deutschland angebaut.

Was können sie?

Linsen enthalten das für das Immunsystem und Sehkraft relevante Vitamin A und das zellschützende Vitamin E.

Zum anderen bieten sie eine Menge gesunder Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor, Mangan, Nickel, Selen und Zink. Diese sind in vielerlei Hinsicht elementar für unsere Gesundheit. Sie unterstützen den Hormonmetabolismus und den Knochenstoffwechsel,regulieren den Stoffwechsel und die Insulinbildung, schützen die Zellmembranen, sorgen für eine bessere Wundheilung und können den Schilddrüsenstoffwechsel unterstützten.

Linsen weisen einen hohen Eisengehalt auf. Das Spurenelement dient der Bildung von Blutbestandteilen sowie der Muskel- und Leberfunktion. Diese Wirkung wird durch eine Kombination mit Vitamin-C-haltigem Obst und Gemüse begünstigt.

Sie enthalten viel Eiweiß, was für den Aufbau von Zellen, Muskeln, Enzymen und Hormonen benötigt wird.

Linsen enthalten Polyphenole, die antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken. Sie können Thromboseaggregationen oder der Krebsentstehung entgegenwirken.

Die B-Vitamine tragen zu einem gesunden Nervensystem bei und unterstützen die Bildung von roten Blutkörperchen. Außerdem sorgt Magnesium für ein gutes Nervensystem und eine gesunde Durchblutung.

Sie beugen Verstopfung vor und unterstützen eine gesunde Darmflora.

Die löslichen Ballaststoffe in Linsen können helfen, den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel zu senken.

Leckere Gerichte mit Linsen