How to Train Your Dragon (Drachenzähmen leicht gemacht)

„Du bist vieles, Hicks. Aber ein Drachentöter bist du nicht.“ Haudrauf der Starke in How to Train your dragon

Chimuelo Figure, Comic Con 2025. How to Train Your Dragon
Rjcastillo, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Genre: Animationsfilm
  • Produktionsland: USA
  • Regie: Dean DeBlois und Chris Sanders
  • Drehbuch: William Davies, Dean DeBlois und Chris Sanders
  • Musik: John Powell

Trailer:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=1huZhKwhIQc

Quelle: YouTube Kanal von DreamWorks Dragon

Worum geht’s:

„How to Train Your Dragon“ spielt in einem Wikingerdorf namens Berk, dessen Bewohner in ständigem Konflikt mit Drachen leben.

Hicks, der schmächtige Sohn des mächtigen Häuptlings Haudrauf, passt nicht in das Bild eines traditionellen Wikingerkriegers. Während die anderen Drachen töten wollen, ist er eher an Erfindungen interessiert. Bei einem Drachenangriff gelingt es Hicks, mit einer seiner Erfindungen einen seltenen und gefürchteten Nachtschatten abzuschießen, doch niemand glaubt ihm. Als er den verletzten Drachen im Wald findet, bringt er es nicht übers Herz, ihn zu töten. Stattdessen beginnt er, eine Bindung zu dem Tier aufzubauen. Hicks nennt den Drachen „Ohnezahn“, weil dieser seine Zähne einfahren kann. Er entdeckt, dass Ohnezahn durch eine beschädigte Schwanzflosse flugunfähig ist und baut ihm eine Prothese, die er selbst steuern muss. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.

Basiert auf:

Dem gleichnamigen Kinderbuch von Cressida Cowell aus dem Jahr 2003, weicht aber in vielen Einzelheiten von dessen Handlung ab.

Erfolge:

How to Train Your Dragon wurde für zwei Oscars nominiert: „Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“ (Original Score).

„How to Train Your Dragon“ gilt als einer der Filme, die das Animationsstudio DreamWorks zu einem der profitabelsten und beliebtesten Studios gemacht haben.

Interessante Hintergrundinfos:

Das Aussehen und Verhalten des Drachen Ohnezahn wurde von verschiedenen Tieren inspiriert, um ihn so liebenswert und tierisch wie möglich erscheinen zu lassen. Zu den Vorbildern gehören Katzen, Hunde, Pferde, Fledermäuse und sogar schwarze Panther.

Der renommierte Kameramann Roger Deakins (bekannt für Filme wie Blade Runner 2049 und No Country for Old Men) fungierte als visueller Berater für alle drei Filme der Trilogie. Er half dem Animationsteam dabei, die Beleuchtung und die Kameraführung realistischer und filmischer zu gestalten.

Fortsetzungen von „How to Train Your Dragon“:

Computeranimationsserie mit acht Staffeln als Übergang zum zweiten Teil, Drachenzähmen leicht gemacht 2 (2014), Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt (2019), Realverfilmung (2025)

Warum ist der Film heute noch bedeutend:

Überwindung von Vorurteilen und Toleranz: Zentrales Thema. Der Protagonist Hicks stellt die tief verwurzelte Feindschaft zwischen den Wikingern und Drachen in Frage. Er erkennt, dass Drachen nicht die bösartigen Monster sind, für die sie gehalten werden, und zeigt, wie Toleranz und Verständnis langjährige Konflikte beenden können.

Freundschaft und Akzeptanz: Die ungewöhnliche und tiefe Freundschaft zwischen Hicks, dem Außenseiter-Wikinger, und Ohnezahn, dem gefürchtetsten Drachen, ist das emotionale Herzstück. Sie zeigt, dass wahre Verbindungen über Unterschiede hinweg möglich sind.

Wiederkehrendes Thema: Behinderung und Anpassung. Ohnezahn verliert einen Teil seiner Schwanzflosse und Hicks verliert ein Bein. Die Botschaft: Dass man trotz körperlicher Einschränkungen Großes leisten kann.