Django Unchained

Calvin Candie: „Ich halte Sie für einen schlechten Verlierer.“

Dr. King Schultz: „Und ich Sie für einen hundsmiserablen Gewinner.“

Warum man „Django Unchained“ gesehen haben sollte:

„Django Unchained“ ist mein Lieblingsfilm von Tarantino. Es ist ein moderner Western und zugleich eine Geschichte über die Freiheit. 

Der Film scheut nicht davor zurück, die Grausamkeit und die Entmenschlichung der Sklaverei zu zeigen, von der Trennung von Familien bis hin zu brutalen „Mandingo“-Kämpfen und Folter.

Die freimütige und häufige Verwendung des „N-Worts“ sorgte für Kontroversen, dient aber im Kontext des Films dazu, die hässliche und rassistische Realität dieser Epoche unverblümt darzustellen.

Wie in Inglourious Basterds, bietet Tarantino auch hier eine Form der historischen Katharsis. Der Film erfüllt den Wunsch nach Rache an den Tätern und erlaubt dem Publikum, einen fiktiven Triumph über das System der Sklaverei zu erleben.

 

Django Unchained - einer von Miris Lieblingsfilmen
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Genre: Western/Italowestern/Blaxploitation
  • Produktionsland: USA
  • Regie: Quentin Tarantino
  • Drehbuch: Quentin Tarantino
  • Musik: Musiktitelauswahl durch Quentin Tarantino sowie Kompositionen von z. B. Ennio Morricone
  • Besetzung u. a.: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Kerry Washington, Samuel L. Jackson, Jonah Hill, Franco Nero, Quentin Tarantino

Trailer:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=VJGUnHvK8nw

Quelle: YouTube Kanal von Sony Pictures Releasing UK

Worum geht’s:

1858: Der Sklave Django (Jamie Foxx) wird vom deutschen Zahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz), der nun als Kopfgeldjäger arbeitet, befreit damit dieser ihm widerum dabei Hilft die drei gesuchten Brittle Brothers aufzuspüren…

Basiert auf:

Den Ideen von Quentin Tarantino.

Interessantes zur Besetzung:

Neben Jamie Foxx waren u. a. auch Will Smith, Denzel Washington und Idris Elba im Gespräch für die Rolle des Django.[1]

Franco Nero, der Hauptdarsteller des Films „Django“ aus dem Jahre 1966, hat einen Cameo-Auftritt im Film.[2]

Erfolge:

„Django Unchained“ hat zwei Oscars® gewonnen:[3]

  • Quentin Tarantino für das Beste Originaldrehbuch
  • Christoph Waltz als Bester Nebendarsteller

Interessante Hintergrundinfos:

Das Pferd, dass Jamie Foxx in „Django Unchained“ reitet ist sein eigenes Pferd Cheetah.[4]

Da Christoph Waltz bei einer Reitszene vom Pferd fiel und sich das Becken brach, schenkte Jamie Foxx ihm einen Sattel mit Sicherheitsgurt.[5]

In den 1840er Jahren gingen tatsächlich einige Europäer (darunter auch viele Deutsche), in die USA und schlossen sich der Anti-Sklaverei-Bewegung an.[6]

ACHTUNG SPOILER

In der Szene, in der Calvin Candie sich bei seinem Schlag auf dem Tisch die Hand verletzt, handelt es sich nicht um einen Stunt, sondern um einen Unfall, bei dem sich Leonardo DiCaprio tatsächlich die Hand verletzte. Da DiCaprio jedoch einfach weiter spielte, verwendete Tarantino die Szene dann im fertigen Film.[7]

Was erzählt uns der Film über seine Entstehungszeit:

Dass Italowestern wohl nie aus der Mode kommen.

Was erzählt uns der Film über die damalige Gesellschaft:

Dass Tarantinofilme bei vielen sehr beliebt sind.

Warum ist der Film heute noch bedeutend:

Weil auch heute noch afroamerikanische Menschen um ihre Gleichberechtigung kämpfen.


[1] https://www.imdb.com/title/tt1853728/trivia/

[2] Vgl. Ebd.

[3] https://www.oscars.org/oscars/ceremonies/2013/D?qt-honorees=1#block-quicktabs-honorees

[4] https://www.imdb.com/title/tt1853728/trivia/

[5] Vgl. Ebd.

[6] Vgl. Ebd.

[7] Vgl. Ebd.