„Ich bin nicht wertlos … Und ich habe keine Flöhe!“ Aladdin

- Erscheinungsjahr: 1992
- Genre: Zeichentrickfilm
- Produktionsland: USA
- Regie: John Musker und Ron Clements
- Drehbuch: John Musker, Ron Clements, Ted Elliott und Terry Rossio
- Musik: Alan Menken
Trailer:
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=WlQbdYLEU_c
Quelle: YouTube Kanal von Disney Deutschland
Worum geht’s:
Es geht um den liebenswerten Straßendieb Aladdin, der zusammen mit seinem Affen Abu in der fiktiven arabischen Stadt Agrabah lebt. Aladdin verliebt sich in die unabhängige Prinzessin Jasmin, die heimlich den Palast verlassen hat, um das Leben außerhalb der Mauern kennenzulernen. Sie weiß zunächst nicht, dass er ein Straßendieb ist, und er nicht, dass sie die Prinzessin ist.
Der intrigante Großwesir des Sultans, Jafar, will die Wunderlampe in der Höhle der Wunder finden. Er braucht dafür einen sogenannten „ungeschliffenen Diamanten“ – und das ist Aladdin. Jafar bringt Aladdin dazu, die Lampe aus der Höhle zu holen. Aladdin wird jedoch in der Höhle eingeschlossen, reibt unwissentlich die Lampe und erweckt so den mächtigen Dschinn zum Leben, einen Flaschengeist, der seinem Meister drei Wünsche erfüllen muss.
Basiert auf:
Der Geschichte aus Tausendundeiner Nacht.
Erfolge:
„Aladdin“ hat zwei Oscars® gewonnen:[1]
- Alan Menken für die Beste Filmmusik
- „A Whole New World“ als Bester Filmssong
Interessante Hintergrundinfos:
Es ist der 31. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios.
Jasmin war die erste Prinzessin im Disney-Kanons, die nicht europäischer Herkunft war. Ihre starke Persönlichkeit und ihr Wunsch, das Gesetz zu ändern, um selbst über ihr Leben bestimmen zu können, machten sie zu einem bedeutenden Charakter in der Disney-Historie.
Vorwurf des Orientalismus und Rassismus:
Die meisten arabischen Nebenfiguren, insbesondere die Wachen und Händler, werden als bösartig, gierig, unzivilisiert oder ungebildet dargestellt, oft mit karikaturistischen, überzogenen Merkmalen. Der Sultan ist tölpelhaft und hilflos, Jafar ist machthungrig und böse.
Fortsetzungen: Dschafars Rückkehr (1994) und Aladdin und der König der Diebe (1996), eine Zeichentrickserie, eine Musical-Adaption. 2019 erschien außerdem eine Neuverfilmung als Realspielfilm.
Warum ist der Film heute noch bedeutend:
Der zentrale Konflikt des Films – die Frage nach der wahren Identität („Nur ein einfacher Junge“) gegenüber dem äußerlichen Schein („Prinz Ali“) – bleibt universell und relevant für jedes Publikum.
